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Hat uns die Reise nach Tansania verändert?

Von Gisela Hax

Diese Frage wird uns von Freunden immer wieder gestellt, und auch wir fragen uns das selbst.

Was hat sich seit unserer Rückkehr geändert?

Ich rege mich nicht mehr über defekte Haushaltsgeräte auf, schließlich haben wir in Tansania gesehen, dass man durchaus ohne Waschmaschine, Kühlschrank und Spülmaschine leben kann. Ich bin einfach froh über die Annehmlichkeiten, die uns diese Geräte bieten.

Ich erfreue mich an den asphaltierten Straßen, der funktionierenden Infrastruktur, den gut gefüllten Supermärkten. Alles Dinge, die ich früher für selbstverständlich gehalten habe.

Auch die Tatsache, dass unsere Kinder ohne Schulgeld eine hervorragende Ausbildung erhalten, ist uns wieder bewusst geworden. Ich bin nun für vieles dankbar, das ich früher für selbstverständlich gehalten und gedankenlos genutzt habe.

Gleichzeitig haben wir inTansania auch sehr viel Positives erlebt: Die Menschen dort sind sehr kontaktfreudig, hilfsbereit und dem Mitmenschen zugewandt. Trotz der harten Lebensbedingungen dort spürt man eine gewisse Gelassenheit, „hakuna matata – kein Problem“ ist das Motto. Wir haben auch wahrgenommen, dass in Tansania der Wille besteht, aus eigener Kraft den Aufschwung zu gestalten.

Wir hoffen nun, dass wir dieses Bewusstsein auch in den Alltag retten können und wir nicht in das altbekannte Muster von Jammern, Stress und Unzufriedenheit zurückfallen.

Diese Reise war eine wunderbare, bereichernde Erfahrung.