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Der Stiftungsnewsletter erscheint in unregelmäßigen Intervallen und informiert über aktuelle Neuigkeiten aus der Stiftung und deren Projekte in und für Afrika.

Jahresbericht 2020


Liebe Freunde,

 

die Reisen nach Pakistan, Äthiopien und Tansania im Jahr 2019 haben viel ausgelöst. Dank zahlreicher UnterstützerInnen konnten wir im Jahr 2020 den bisher zweithöchsten Betrag in Höhe von € 40.579 auszahlen. Das gab uns die Möglichkeit, auch neue Projekte mit auf den Weg zu bringen. Im Einzelnen:

 

 

 

Pakistan/Hyderabad: Bischof Samson Shukardin ist im ärmsten Gebiet des Landes tätig. Er kämpft für die Alphabetisierung. Sogar Hindu Tempel haben ihm die Räume geöffnet, damit die Caritas der Diözese darin Unterricht geben kann. Mühe macht der Umstand, dass es dort keine einheitliche Sprache gibt. Die Armen in den Dörfern sprechen nur in ihren Stammessprachen. Ebenso ist die Hitze eine Belastung. Im Sommer hat es bis zu 45 Grad. Für die Schulen haben wir € 5.000 zur Verfügung gestellt.

 

Pakistan/Lahore: 40 Prozent der Kinder im Land können keine reguläre Schule besuchen. Erzbischof Sebastian Shaw baut in Lahore eine neue Schule. Ihn haben wir mit € 5.000 unterstützt.

 

Der Priesterstudent Dawood aus Lahore (in Rom studierend) hat bei uns in Wien zwei Monate gewohnt und einen Deutschkurs besucht. In dieser Zeit haben wir uns viel ausgetauscht und voneinander gelernt. Das hilft, unser Netzwerk auszubauen.

 

Tamil Nadu, India: Der Priester Devadass Pankaraj war sechs Jahre zum Studium in unserem Pfarrhaus in Wien. Obwohl das Kastensystem in Indien offiziell abgeschafft ist, wirkt es weiter. Fr Devadass gehört selber zur untersten Kaste der Dalit. Seine Doktorarbeit befasst sich mit der Frage der Dalit innerhalb der katholischen Kirche. In seiner Heimat können viele Dalit-Kinder keine weiterführende Schule oder Berufsausbildung ergreifen. Für ein Stipendienprogramm unterstützten wir ihn mit € 5.000.

 

Dar es Salaam/Tansania: Unser Stipendiat Alphonce Leonard ist mittlerweile Lehrer geworden. Diese Ausbildung der letzten sechs Jahre konnte er dank unserer finanziellen Unterstützung erreichen. Mit ihm versuchen wir ein Stipendienprogramm zu entwickeln. Wir haben uns auch entschlossen, seiner Frau Adela Didasi Kanje ein Stipendium für eine Schneiderlehre zu zahlen, da sie ebenso wie er aus dem Armenviertel stammt und dasselbe Schicksal trägt. Sie haben im November 2020 geheiratet. Wir tragen die Kosten von insgesamt € 3.600 für zwei Jahre.

 

Arusha/Tansania: Wir setzen unsere Unterstützung für HIMD mit € 2.500 fort. Mackrine Rumanyika sendet uns regelmäßig Informationen. Dieses Jahr besonders über die Covid-Maßnahmen bei den Massai. Siehe Anlage und www.himd.or.tz

 

Moshi/Tansania: Sr. Betty Shao hat uns schon vor Jahren auf zwei Waisenkinder, Zwillinge, hingewiesen. Sie sind begabt, aber haben keine Möglichkeiten. Nach der Secondary School haben wir nun Kosten für die Berufsausbildung übernommen. Hierzu waren dieses Jahr € 2.000,-- notwendig.

 

Moshi/Tansania: Das größte aktuelle Projekt ist der Neubau eines ganzen Schulzentrums im Massai-Gebiet zwischen Moshi und Arusha. Seit vier Jahren können wir die Pläne und die Entstehung verfolgen. 2019 besuchten wir die ersten Bauten. Im September 2019 haben die ersten Kindergartengruppen gestartet. Unser Zuschuss beträgt für das Jahr 2020 insgesamt € 14.000.

 

Addis Abeba/Äthiopien: Durch den Besuch im Juli 2019 haben sich die Kontakte mit der Kirche in Äthiopien intensiviert. Eine der großen Herausforderungen ist die Menge an jungen Menschen, die ohne Ausbildung sind. 40 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahren. Das ist enorm. Die Kirche unternimmt vielerlei für die Berufsausbildung. In der Erzdiözese Addis Abeba entsteht das „Jugendzentrum Johannes Paul II.“. Es soll ein Berufsbildungswerk werden. Abba Petros ist damit betraut. Mit einer Unterstützung von € 5.000 wollen wir zu diesem Zukunftswerk etwas beitragen.

 

Catholic TV Ethiopia: Ein weiteres Vorhaben zur Erreichung der Jugend und zur Motivation, im Land zu bleiben, ist der Aufbau einer eigenen TV-Station. Durch unser Netzwerk und Sponsoren konnten wir zwei professionelle Filmleute gewinnen, Franz und Daniel Riess. Mit ihnen haben wir das Equipment für das TV-Studio in Wien gekauft und nach Addis Abeba transportiert. Dort haben sie drei Wochen lang eine Gruppe von 20 jungen Medieninteressierten ausgebildet. Als Stiftung brauchten wir keine Spenden einzusetzen; nur unsere Kontakte, unsere Expertise und unsere Zeit zur zu Verfügung stellen.

 

Eine traurige Nachricht: Jutta Neumayer, eine Mitarbeiterin in Wien, die 2019 mit uns in Tansania war, ist mit 52 Jahren gestorben. Die Reise hat sie und ihre Familie aber so beeindruckt, dass sie sich noch bis zuletzt für unser Partnerprojekt, der Schule Sr. Rose für Massai Kinder, eingesetzt hat. Anstelle von Blumen am Grab hat die Familie um Spenden für dieses Projekt gebeten. Somit konnten € 7.000 überwiesen werden. „Blumen, die nicht verwelken“, schrieb die Familie auf der Todesanzeige. Sr. Rose, die Verantwortliche für die Schule, wird einen „Mama Jutta Raum“ widmen und bei der nächsten Reise werden wir im Gedenken einen Baum auf dem Schulgelände pflanzen.

 

Papst Franziskus schreibt, dass die Kirche keine Ideen verkündet, sondern zur Begegnung verhilft, weil Gott uns begegnet ist. Das ist unsere Erfahrung mit der Stiftung: Begegnung verändert. Vielen Dank, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer! Eure Hilfe baut auf und verändert die Welt!

 

Wir haben unsere Webseite aktualisiert. Bitte meldet euch zum Newsletter an.

 

Gemeinsam mit unseren Vorstandsmitgliedern Waltraud Rupprecht und Gisela Hax,

Euer

 

Kinder aus Dörfern ...
... in der Nähe von Hyderabad
   
Nur jedes zweite Kind in Hyderabad hat die Chance zur Schule zu gehen
Schulkinder freuen sich immer über Gäste
   
Fronleichnam in Addis Abeba  In ganz Äthopien wird das Feld mit Rindern bestellt
   
 
Glückliche Schulkinder in Holili in Tansania